Peter Moser stellt sich vor

Peter Moser

Herr Moser, wie haben Sie Herr und Frau Hürlimann kennen gelernt?

Ich habe die Familie Hürlimann bei einem Geschäftsessen kennen gelernt. Das war im Jahr 2012. Ich habe damals nicht damit gerechnet, einmal in dieser Funktion für sie tätig zu werden. Ausserdem bin ich in Zug Kunde des Zahnarztzentrums.

Was hat Sie als Patient am Konzept zahnarztzentrum.ch überzeugt?

Als Patient schätze ich die auf die Patientenbedürfnisse zugeschnittene Angebotspalette sowie die äusserst professionelle Betreuung. Auch der visuelle Auftritt der Praxen ist sehr ansprechend. Ich fühle mich sehr wohl, was ja den Zahnarztbesuch wesentlich angenehmer macht.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte.

Während acht Jahren war ich für die Firma Neuroth Hörcenter AG in der Schweiz als Geschäftsführer und Expansionsleiter tätig. In dieser Zeit habe ich laufend Kaufverhandlungen mit selbstständigen Hörgeräteakustikern geführt, die nach einer Nachfolgelösung suchten. Für Neuroth habe ich rund 60 Standorte aufgebaut, wobei rund die Hälfte des Wachstums durch Neueröffnungen und die andere Hälfte durch Standortzukäufe, d.h. bestehende Geschäfte von selbständigen Hörgeräteakustikern, realisiert worden ist. Inzwischen habe ich zwei Jobs. Einerseits arbeite ich als Wirtschaftslehrer an der FREI’S Schule in Luzern, andererseits vermittle ich Nachfolgelösungen für Zahnärzte in einer Nachfolgesituation.

Wie ist es zur Zusammenarbeit mit der Familie Hürlimann gekommen?

Herr Hürlimann und ich haben uns regelmässig über unsere Expansionserfahrungen ausgetauscht. Wir haben beide stark von diesen informellen Treffen profitiert. Irgendwann sind wir darauf zu sprechen gekommen, ob ich nicht für das Zahnarztzentrum tätig werden möchte. Da ich ja seit Jahren Nachfolgelösungen gestalte, hat mich diese Herausforderung natürlich sofort gereizt.

Was hat Sie dazu bewogen, sich auf Nachfolgelösungen zu spezialisieren?

Diese Herausforderung ist sehr spannend und vielseitig. Einerseits braucht es fundierte Wirtschaftskenntnisse und andererseits ist auch viel Verhandlungsgeschick mit reichlich Diplomatie und Einfühlungsvermögen nötig. Ein Firmenverkauf ist ein sehr emotionaler Entscheid. Der Firmeninhaber trennt sich von seinem Lebenswerk, seinem „Baby“. Die Loslösung ist ein Prozess, der langsam vor sich geht. Einerseits geht es um die finanziellen Aspekte und andererseits um Menschen. Es ist eine grosse Herausforderung, für beide Parteien, den Verkäufer und den Käufer, die optimale Lösung, eine Win-Win-Situation, zu finden. Das gegenseitige Vertrauen ist absolut wichtig.

Wie sehen Sie die Parallele zwischen Hörgeräteakustikern und Zahnärzten?

Die Ausgangslage ist ziemlich ähnlich. Es sind beides „Einzelkämpfer“, die im Laufe ihrer Tätigkeit etwas aufgebaut und ihre Energie, ihr Können und ihre Überzeugung in diese Aufgabe gesteckt haben. Oft haben sie keinen Nachfolger, möchten aber ihre langjährige Kundschaft auch in Zukunft in guten Händen wissen. In diesem Sinne stehe ich als kompetenter und erfahrener Ansprechpartner zur Seite.

Interview: Marianne Bättig