Zahnarzt geht in Pension – nun reissen sich zwei Praxen um seine Patienten

Nachdem sein Zahnarzt in Aarau in Pension geht, erhält ein Kunde von zwei Praxen einen Brief. Beide behaupten, die Nachfolgerpraxis zu sein. Der Pensionierte ärgert sich darüber – hat aber eine Erklärung dafür, wie das kommen konnte.

Zahnarzt mit Bohrer

Wer schaut künftig zu den Zähnen?
Rund um den Abschied eines Aarauer Zahnarztes wurden Patienten verunsichert.

© KEYSTONE

Wer ein Aufgebot von seinem Zahnarzt erhält, wird selten von grosser Vorfreude erfasst. Noch unangenehmer sind die Perspektiven, wenn gleich zwei Zahnarztpraxen einen Termin vereinbaren wollen. Beide unter dem Vorwand, sie hätten die Patienten des in Pension gegangenen früheren Zahnarztes übernommen.

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Wie werden die Mitarbeiter über den Verkauf der Praxis informiert?

Nicht nur für den Praxiseigentümer ist die Planung und Umsetzung einer Nachfolgelösung eine grosse Herausforderung. Gerade für die Mitarbeiter sind die mit einem Verkauf der Praxis verbundenen Veränderungen mindestens ebenso bedeutsam wie für den Eigentümer.

Es gibt meiner Erfahrung nach einen grossen Unterschied zwischen dem wie ein Praxiseigentümer den Verkaufsprozess erlebt und wie dies von seinen Mitarbeitern erlebt wird.

Praxisverkauf Mitarbeiter

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Rentenkürzung kurz vor der Pensionierung? Eine kurzfristige Senkung des Umwandlungssatzes hat gravierende Auswirkungen auf die Altersplanung

Autoren: Josef Zopp und Gaby Syfrig (Sonntagszeitung, 12.06.2016)

Drei Faktoren bestimmen die Höhe der Altersrenten der Pensionskassen: die Sparbeiträge während des Arbeitslebens, die jährliche Verzinsung des angesparten Kapitals sowie der Umwandlungssatz im Zeitpunkt der Pensionierung. Über vierzig Versicherungsjahre leisten Arbeitnehmende und Arbeitgeber Sparbeiträge. Das angesparte Kapital wird jährlich durch die Pensionskassen verzinst. Durch diesen Sparprozess wird das Altersguthaben bis zur Pensionierung gebildet.

Verwelkende Blumen

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Ein Jahrhundertwerk auf drei Säulen

Vorsorgemodell

Unser Vorsorgesystem gilt weltweit als Vorzeigemodell. Doch wegen fehlender Anlageerträge und steigender Lebenserwartung droht ein finanzielles Debakel.

Autor: Josef Kopp (Sonntagszeitung 12.06.2016)

Seit 1972 ist das schweizerische Vorsorgesystem in der Bundesverfassung verankert. Das 3-Säulen- Konzept deckt die Risiken Alter, Invalidität und Todesfall ab. Die einzelnen Säulen basieren auf unterschiedlichen Finanzierungsformen. Aufgrund verschiedener Herausforderungen sind sie in den letzten Jahren teilweise in Notlage geraten. Können Reformen nicht bald umgesetzt werden, droht ein finanzielles Debakel.

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